Heimschock: Lohne gibt Punkt gegen Lübeck spät ab

Freitag, 26. September 2025 · 19:30 UhrRegionalliga Nord, 11. Spieltag
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Spielbericht vom 24. Oktober 2025

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    Am 6. Oktober 2025 empfing Blau-Weiß Lohne den VfB Lübeck im Heinz-Dettmer-Stadion zum Duell in der Regionalliga Nord. Die Zuschauer sahen ein packendes Spiel, das erst in der Nachspielzeit entschieden wurde – mit dem glücklicheren Ende für die favorisierten Gäste aus Schleswig-Holstein.

    Blau-Weiß Lohne startete mutig und wurde früh belohnt. Bereits in der 8. Minute brachte Jannik Zahmel die Gastgeber mit 1:0 in Führung. Nach einer scharfen Flanke von der rechten Seite war der Offensivmann zur Stelle und traf sehenswert zur Führung. Die frühe Führung gab Lohne Rückenwind, und Lübeck hatte zunächst Mühe, ins Spiel zu finden.

    Doch die Gäste fingen sich und übernahmen zunehmend die Kontrolle über das Spielgeschehen. In der 34. Minute fiel dann der verdiente Ausgleich: Antonio Verinac setzte sich im Strafraum gut durch und traf nach einem schnellen Angriff zum 1:1. Bis zur Pause blieb das Spiel ausgeglichen, mit kleineren Chancen auf beiden Seiten, jedoch ohne weitere Tore.

    Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich eine zähe Partie mit vielen Zweikämpfen und Unterbrechungen. Lübeck hatte mehr Ballbesitz, aber Lohne stand defensiv kompakt und ließ lange Zeit kaum zwingende Chancen zu. Torhüter Dedovic zeigte eine starke Leistung und verhinderte mehrfach die mögliche Führung der Gäste.

    Als vieles auf ein Unentschieden hindeutete, schlug Lübeck spät doch noch zu. In der vierten Minute der Nachspielzeit nutzte der eingewechselte Dardan Karimani eine unübersichtliche Situation im Strafraum aus und drückte den Ball zum 2:1-Siegtreffer über die Linie. Der Jubel bei den Gästen war groß, während Lohne enttäuscht zu Boden sank.

    Trotz einer engagierten und disziplinierten Leistung musste sich Blau-Weiß Lohne am Ende geschlagen geben. Die Mannschaft hatte dem Favoriten über weite Strecken Paroli geboten und war nahe dran an einem verdienten Punktgewinn. Lübeck hingegen bewies am Ende den längeren Atem und belohnte sich mit einem späten, aber nicht unverdienten Auswärtssieg.